Ziel der Reihe

Ruinen von Korinth (KI generiert)

Im zweiten Teil des 1. Korintherbriefs nimmt Paulus die Gemeinde mit auf einen Weg der Klärung und Reifung. Es geht um Freiheit und Verzicht (Kapitel 9–10), um geordnetes Feiern des Gottesdienstes und des Abendmahls (Kapitel 11), um geistliche Gaben und die alles überragende Liebe (Kapitel 12–14) und um die Mitte des Evangeliums: die Auferstehung Jesu und unsere Hoffnung (Kapitel 15). In Kapitel 16 wird deutlich, wie konkret und alltagsnah diese Theologie ist – voll von Namen, Beziehungen und Ermutigungen.

In sieben Einheiten wollen wir entdecken, wie Paulus eine zerstrittene und verunsicherte Gemeinde zurück zur Mitte führt. Dabei geht es nicht um Probleme von damals, sondern um Fragen, die uns heute genauso betreffen: Wie lebe ich meine Freiheit? Wie gehe ich mit meinen Rechten um? Was bedeutet es, dass Gemeinde Leib Christi ist? Wie bleiben Liebe, Gaben und Ordnung im Gleichgewicht? Und wie prägt die Auferstehung meinen Alltag?

Einheitenübersicht

  1. Freiheit, die sich verschenkt – allen alles werden (1. Korinther 9,19–23.24–27)
  2. Zwischen Freiheit und Götzen – verantwortlich genießen (1. Korinther 10,1–13.23–33)
  3. Wenn wir zusammenkommen – würdig am Tisch des Herrn (1. Korinther 11,17–34)
  4. Ein Leib, viele Gaben – du wirst gebraucht (1. Korinther 12,4–11.12–27)
  5. Die größte ist die Liebe – mehr als Begabung (1. Korinther 13,1–13)
  6. Wenn der Geist redet – verständlich und ordnungsvoll (1. Korinther 14,1–12.26–33.39–40)
  7. Nichts vergeblich – Auferstehungshoffnung, die trägt (1. Korinther 15,1–8.51–58; 16,13–14)