Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben – Einführung
Alttestamentliche Beter bitten: „Zeige mir, HERR, deinen Weg“ und suchen nach Wahrheit und Leben bei Gott. Jesus bündelt diese Sehnsucht in einem Satz: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Mit dem ego eimi macht er klar: Wer zu Gott will, kommt an ihm nicht vorbei – und muss zugleich nicht mehr woanders suchen.
Einstieg
„Wo suchst du gerade Orientierung oder Entscheidungshilfe?“
Bibeltext
- Joh 14,1–7 lesen
Kurzimpuls
Jesus ist nicht Wegweiser, sondern der Weg selbst – Gottes Wahrheit und Leben in Person.
Impuls-Andacht
In die Verunsicherung der Jünger hinein spricht Jesus: „Ich bin der Weg…“ Er führt nicht nur, er ist der Zugang zum Vater. Seine Wahrheit ist keine Theorie, sondern gelebte Wirklichkeit. Sein Leben beginnt im Vertrauen und reicht über den Tod hinaus. Der Satz ist eindeutig – und zugleich offen für alle: Wer Jesus vertraut, findet Orientierung, Wahrheit und Leben.
Gesprächsfragen
Wahrnehmen
- Was beschäftigt die Jünger?
- Welche Zusagen Jesu fallen dir auf?
Verstehen
- Wie hängen Weg, Wahrheit und Leben zusammen?
- Warum ist dieser Satz für viele anstößig?
Übertragen
- Welche Entscheidung bewegt dich gerade?
- Wie könnte Vertrauen auf Jesus diesen Weg verändern?
Neutestamentlicher Spiegel
- Apg 9,2 – Die Jünger als „Anhänger des Weges“
- Apg 4,12 – In keinem andern ist das Heil
Alttestamentlicher Hintergrund
- Ps 86,11 – Zeige mir deinen Weg
- Jer 31,9 – Gott führt auf einem geraden Weg
Gebetszeit
Für Orientierung in wichtigen Entscheidungen.
Wochenimpuls
Eine konkrete Entscheidung bewusst mit Joh 14,6 im Gebet bewegen.
Liedvorschläge
- „Bahnt einen Weg unserem Gott“ (FJ Best of Nr. 5)
- „Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Glorify Nr. 53) – direkter Textbezug!
- „Way Maker / Wegebner“ (FJ Best of Nr. 51) – Gott bahnt Wege
- „Mein Jesus, mein Retter“ (Groß ist unser Gott Nr. 12) – Christus als Lebensweg