Ich bin das Licht der Welt – Einführung
Das Licht steht seit der Schöpfung für Gottes gute, ordnende Gegenwart. Propheten wie Jesaja kündigen ein großes Licht für das Volk in der Finsternis an. Wenn Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“, beansprucht er mit dem ego eimi genau diese göttliche Rolle: Er bringt Gottes Wahrheit und Orientierung in eine dunkle Welt – und in unser persönliches Leben.
Einstieg
„Wo erlebst du Dunkelheit – in der Welt oder in deinem Leben?“
Bibeltext
- Joh 8,12–20 lesen
Kurzimpuls
Jesu Licht zeigt, was wahr ist, schenkt Orientierung und führt heraus aus Finsternis, Schuld und Angst.
Impuls-Andacht
Während des Laubhüttenfestes brannten riesige Leuchter im Tempel – ein Symbol für Gottes Gegenwart. In diesem Moment sagt Jesus: „Ich bin das Licht der Welt.“ Sein Licht ist kein strafendes Scheinwerferlicht, sondern warm und klärend. Es deckt auf, um zu heilen. Wer ihm nachfolgt, hat Orientierung auch in dunklen Zeiten. Sein Licht zeigt, was trägt, und gleicht einem Sonnenaufgang nach langer Nacht: unscheinbar beginnend, aber lebensverändernd.
Gesprächsfragen
Wahrnehmen
- Welche Bilder von Licht und Finsternis tauchen auf?
- Wie reagieren die Zuhörer Jesu?
Verstehen
- Wie ist der Kontext des Laubhüttenfestes wichtig?
- Was bedeutet „im Licht gehen“?
Übertragen
- Wo wünschst du dir Jesu Licht?
- Wie kannst du selbst Licht für andere werden?
Neutestamentlicher Spiegel
- Eph 5,8–9 – „Lebt als Kinder des Lichts.“
Alttestamentlicher Hintergrund
- Jes 9,1 – Ein großes Licht
- Ps 27,1 – Der HERR ist mein Licht
Gebetszeit
Kerze entzünden, kurze Lichtgebete sprechen.
Wochenimpuls
Am Abend notieren: Wo habe ich Jesu Licht heute erlebt oder gebraucht?
Liedvorschläge
- „Morgenstern“ (FJ Best of Nr. 2)
- „Alle Augen auf dich“ (FJ Gold Nr. 1)
- „Der Herr ist mein Licht“ (Glorify Nr. 13)
- „Herr, im Glanz deiner Majestät“ (Groß ist unser Gott Nr. 13)