Ich bin das Brot des Lebens – Einführung
Wenn Jesus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens“, greift er das Manna aus der Wüste und Gottes Versorgung im Alten Testament auf. In ihm erfüllt sich Gottes Zusage, den Hunger seines Volkes wirklich zu stillen. Das betonte ego eimi macht klar: Nur in ihm – und in keinem anderen – finden wir das Leben, das bleibt.
Einstieg
„Wovon lebst du wirklich – was ‚nährt‘ dich?“
Bibeltext
- Joh 6,25–40 lesen
Kurzimpuls
Jesus stillt nicht nur körperlichen Hunger, sondern den Hunger des Herzens nach Sinn, Annahme und Gottes Nähe.
Impuls-Andacht
Die Menschen suchen Jesus wegen des Brotwunders. Doch er zeigt ihnen: Nicht der volle Bauch verändert das Leben, sondern das Vertrauen auf ihn. „Ich bin das Brot des Lebens“ – das heißt: Jesus ist die tägliche Nahrung für die Seele. Wie das Manna in der Wüste schenkt er das, was wir wirklich brauchen: Annahme, Vergebung, Halt. Vertrauen ist wie tägliches Essen: Es muss immer wieder geschehen – dann entsteht echtes, bleibendes Leben.
Gesprächsfragen
Wahrnehmen
- Was fällt dir an den Worten „Hunger“, „Sattwerden“, „Brot“ auf?
- Welche Parallelen zur Wüstenwanderung erkennst du?
Verstehen
- Was unterscheidet das Brot des Lebens vom alltäglichen Brot?
- Was bedeutet „ewiges Leben“ im Johannesevangelium?
Übertragen
- Wo spürst du selbst inneren Hunger?
- Wie könnte es aussehen, Jesus diese Woche als „Brot“ zu suchen?
Neutestamentlicher Spiegel
- Mt 4,4 – „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“
Alttestamentlicher Hintergrund
- 2. Mose 16 – Manna
- Jes 55,1–3 – Gottes Einladung zum wahren Leben
Gebetszeit
Dank für Gottes Versorgung – Bitte um Vertrauen, dass Jesus unseren tiefen Hunger stillt.
Wochenimpuls
Täglich ein kurzes Gebet: „Jesus, du bist mein Brot des Lebens – sättige mein Herz.“
Liedvorschläge
- „Vater, ich komme jetzt zu dir“ (FJ Best of Nr. 4)
- „In dir leben wir“ (FJ Gold Nr. 12)
- „Du bist die Quelle“ (Glorify Nr. 14)
- „Gnade und Wahrheit“ (Groß ist unser Gott Nr. 11)