Matthäus 28,18–20; 2. Timotheus 2,1–2
Ziel der Einheit
Die Gruppe sieht: Jüngerschaft ist nie Selbstzweck – Jünger werden gesendet, um andere zu Jüngern zu machen.
Vorbereitung
- Mt 28,18–20 und 2Tim 2,1–2 lesen.
- Eigene Erlebnisse bedenken: Wer hat dich geistlich geprägt? Wem hast du schon geholfen?
Ablauf
Einstieg (10–15 Min)
Frage: „Wer war / ist für dich eine Art ‚geistlicher Mentor‘ – jemand, der dich im Glauben begleitet hat?“
Bibeltext & Impuls (15–20 Min)
- Mt 28,18–20 lesen.
- 2Tim 2,1–2 lesen.
Impuls: Der Missionsbefehl ist ein Jüngerschaftsauftrag: „Macht zu Jüngern…“ Taufen, lehren, halten – im Vertrauen auf Jesu Nähe („Ich bin bei euch“). Paulus ermutigt Timotheus, an Vertrauenswürdige weiterzugeben, die anderen lehren können: eine Multiplikationskette. Jüngerschaft endet nicht bei mir; sie fließt weiter.
Gesprächsfragen (25–30 Min)
Wahrnehmen
- Welche Worte / Verheißungen aus Mt 28 sind euch wichtig?
- Was bedeutet es, „stark zu sein in der Gnade“ (2Tim 2,1)?
Verstehen
- Was heißt konkret „zu Jüngern machen“ – was ist mehr als nur „Mitglied werden“?
- Wie sieht die „Multiplikation“ in 2Tim 2,2 aus (Paulus → Timotheus → vertrauenswürdige Menschen → andere)?
- Welche Rolle spielt Jesu Zusage „Ich bin bei euch alle Tage“?
Übertragen
- Wo in deinem Alltag könnten Menschen sein, die Gott dir anvertraut – Familie, Arbeit, Gemeinde, Nachbarschaft?
- Wie könntest du 1–2 Personen bewusster begleiten, ermutigen, mit hineinnehmen in Nachfolge?
- Was wäre ein erster kleiner Schritt, Jüngerschaft weiterzugeben (Einladung, gemeinsames Bibellesen, Beten)?
Gebet (15 Min)
- Stille: Jede/r denkt an 1–2 Personen, für die er/sie geistlich Verantwortung übernehmen könnte.
- Gebet im Plenum: Bitte um Mut, Weisheit und offene Türen.
- Segen über die Gruppe als „Gesandte“.
Abschluss der Reihe
- Runde: „Ein Satz – was ist für mich der wichtigste Gedanke zu Jüngerschaft aus dieser Reihe?“
- Abschlusssegen, z.B. mit Mt 28,20b und einem einfachen Sendungswort.