Sieben Abende zu den Ich-bin-Worten im Johannesevangelium

Ziel der Reihe

Die sieben Ich-bin-Worte im Johannesevangelium sind verdichtete Selbstvorstellungen Jesu. Sie sagen nicht nur, wer Jesus ist, sondern vor allem, wer er für uns sein will: Brot, Licht, Tür, Hirte, Auferstehung, Weg und Weinstock. Johannes verfolgt damit ein klares Ziel: „…damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen“ (Joh 20,31).

Sprachlich knüpfen die Ich-bin-Worte an Gottes Selbstoffenbarung in 2. Mose 3,14 („Ich bin, der ich bin“) und an alttestamentliche Gottesbilder an. Jesus stellt sich damit bewusst in die Linie des Gottes Israels. Seine Aussagen sind Einladung und Zuspitzung zugleich: An der Antwort auf diese Ich-bin-Worte entscheidet sich die Frage nach wahrem Leben.

Die Gruppe entdeckt, wie Jesus sich persönlich vorstellt, wie die Ich-bin-Worte im Licht des Alten Testaments zu verstehen sind und wie sie durch andere neutestamentliche Texte vertieft werden. Jede Einheit hilft, Jesus konkreter zu vertrauen und im Alltag aus dieser Beziehung zu leben.


Einheitenübersicht

  1. Ich bin das Brot des Lebens – Joh 6,35 (Kontext: Joh 6)
  2. Ich bin das Licht der Welt – Joh 8,12
  3. Ich bin die Tür der Schafe – Joh 10,7–10
  4. Ich bin der gute Hirte – Joh 10,11–18
  5. Ich bin die Auferstehung und das Leben – Joh 11,25–27
  6. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – Joh 14,6
  7. Ich bin der wahre Weinstock – Joh 15,1–5