Ziel der Reihe

Der 2. Korintherbrief gehört zu den persönlichsten Schreiben des Paulus. Hier zeigt er sein Herz: verwundet und doch getröstet, angefochten und doch voller Hoffnung. Er ringt um eine verletzte Gemeinde, spricht offen von Tränen, Leid und Überforderung – und zugleich vom überfließenden Trost Gottes. Zugleich zeichnet er ein tiefes Bild davon, was Evangelium bedeutet: der Dienst des neuen Bundes, die Freiheit des Geistes, „Schätze in irdenen Gefäßen“ und die Berufung zur Versöhnung.
In sechs Einheiten zu Kapitel 1–7 wollen wir diesen Weg mitgehen. Es geht um Trost in Bedrängnissen, um ehrliche geistliche Leitung, um die Herrlichkeit des neuen Bundes, um Zerbrechlichkeit und Hoffnung, um Versöhnung und um ein Leben, das sich von Gottes Zusagen prägen lässt. Die Reihe lädt dazu ein, Glauben nicht als glattes Erfolgsprojekt zu sehen, sondern als Weg mit Christus durch Höhen und Tiefen.
Einheitenübersicht
- Getröstet, um zu trösten – Gott mitten im Leid (2. Korinther 1,3–11)
- Ehrlich leiden, liebevoll leiten – Herz eines Seelsorgers (2. Korinther 1,12–2,4)
- Der neue Bund – mit freiem Gesicht vor Gott (2. Korinther 3,4–18)
- Schatz in zerbrechlichen Gefäßen – nicht mutlos werden (2. Korinther 4,1–12.16–18)
- Neue Schöpfung – versöhnt leben (2. Korinther 5,11–21)
- Weites Herz – heilig leben mitten im Alltag (2. Korinther 6,1–10; 7,1–4)